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11.04.2018

Klinikum Landsberg verbessert Ergebnis um 1,8 Mio. Euro

Landsberg, den 26. März 2018 – Mit Erfolg hat das Klinikum Landsberg am Lech das Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen: Insgesamt verbesserte das kommunale Klinik-Unternehmen das Betriebsergebnis um 1,8 Millionen Euro. Damit gelang es, den Jahresfehlbetrag von minus 2,3 Millionen Euro im Jahr 2016 auf minus 0,5 Millionen Euro im Jahr 2017 zu reduzieren. Bei der heutigen Bilanzpressekonferenz erläuterten Landrat Thomas Eichinger, Klinik-Chef Marco Woedl und der Ärztliche Direktor Dr. med. Hubert Meyrl die Ergebnisse und sprachen über aktuelle Entwicklungen.

Das Klinikum Landsberg am Lech ist ein Akutkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit rund 700 Mitarbeitern. In den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sichert das Klinikum die wohnortnahe Versorgung der Menschen im Landkreis. Im Jahr 2017 haben die 75 Landsberger Klinik-Ärzte mehr als 12.600 Patienten stationär behandelt.

Zudem verfügt das Haus über ein Schmerzzentrum mit Ambulanz und einer Schmerztagesklinik mit 12 teilstationären Plätzen. Auch bietet das Klinikum den Bürgern eine Vielzahl an Spezialsprechstunden an und ist eingebunden in überregionale Zusammenschlüsse.

Geschäftsjahr 2017: Gestiegene Erlöse aus Krankenhausleistungen
„Wir haben es geschafft, die wirtschaftliche Situation des Klinikums wesentlich zu verbessern", kommentierte der Vorstand des Klinikums Landsberg, Marco Woedl, die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017. Unterm Strich bleibe zwar ein Jahresfehlbetrag von 496.000 Euro stehen, erläuterte er. Doch sei es erfreulicherweise gelungen, den Fehlbetrag des Vorjahres in Höhe von satten 2,3 Millionen Euro um 1,8 Millionen Euro zu reduzieren.

Als Grund für die beeindruckende Entwicklung im Jahr 2017 nannte Woedl vor allem gestiegene Erlöse aus Krankenhausleistungen, die von 36,1 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 39,2 Millionen Euro im Jahr 2017 angewachsen sind. „Ein wichtiger Grund dafür war insbesondere, dass wir die Dokumentation der Leistungserfassung optimiert haben", erklärte er. So sei eine zuverlässige Dokumentation klinischer Leistungen einerseits wichtig für die Transparenz von Abläufen und ein funktionierendes Qualitätsmanagement, aber ebenso auch für genauere Abrechnungsmöglichkeiten. Zudem habe das Klinikum eine sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

Landrat Eichinger: „Wir sind wirtschaftlich wieder stabil aufgestellt."
„Dieses Ergebnis zeigt, dass wir wirtschaftlich wieder stabil aufgestellt sind", freute sich Landrat Thomas Eichinger, Vorsitzender des Verwaltungsrats. Die finanzielle Lage des Klinikums sei trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für kommunale Krankenhäuser deutlich verbessert worden. „Wir sind auf dem richtigen Weg und werden diesen Schritt für Schritt weiter fortsetzen."

Der vom Gesetzgeber immer mehr geforderten Spezialisierung in der Medizin kommt das Klinikum Landsberg durch die Teilnahme an bundesweit tätigen Qualitätszentren, wie dem Westdeutschen Brustzentrum, dem TraumaNetzwerk Süddeutschland sowie der Zertifizierung des Klinikums nach KTQ explizit nach. „Aktuell freuen wir uns besonders über die erfolgreiche Rezertifizierung als EndoProthetikZentrum. Damit haben wir wieder einmal unsere hohe medizinische Qualität unter Beweis gestellt", unterstrich der Ärztliche Direktor, Dr. med. Hubert Meyrl.

Klinikum Landsberg: Qualitativ hochwertige Behandlung der Patienten
Qualitativ gestärkt hat das Klinikum Landsberg im Jahr 2017 beispielsweise auch die Zentrale Notaufnahme. Mit einer neuen Aufnahmestation, einer zusätzlichen Oberarztstelle und einer hohen Pflegequalität hat das Haus die Notfallversorgung der Patienten in der Region weiter optimiert.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums haben im Jahr 2017 wieder ein hohes Interesse an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gezeigt. Die Klinikleitung hat dieses Interesse aktiv gefördert. „Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter tragen zu einer qualitativ hochwertigen Behandlung der Patienten bei", betonte Meyrl.

Klinik-Chef Woedl: „Ich bedanke mich bei allen für ihr tolles Engagement!"
„Besonders stolz bin ich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Landsberg, denen das Wohl unserer Patienten sehr am Herzen liegt", sagte Woedl. „Sie sind es, die dieses Ergebnis ermöglicht haben und bei denen ich mich ganz herzlich für ihr tolles Engagement bedanke." „Besser, näher, herzlicher" sei nicht nur die Leitlinie des Klinikums, sondern gelebte Praxis, die überall im Klinikum zu spüren sei.

Auch für die nächsten Jahre erwarten die Verantwortlichen eine positive Entwicklung. Vorantreiben wollen sie diese nicht zuletzt mit Neuorganisationen und Strukturverbesserungen. „Eine der wichtigsten Neuerungen", so Woedl, „ist die Wiederbelebung der kardiologischen Hauptabteilung zum 1. März 2018 unter der Leitung des Kardiologen Dr. med. Peter Landwehr." Damit sei die Versorgung der größten Patientengruppe, die der Herz- und Kreislauferkrankten, in Landsberg wieder sichergestellt.

Neue Kooperationen: Vernetzung mit den besten Leistungsanbietern
Aktuell diskutiert werden auch neue Möglichkeiten von Kooperationen mit den Krankenhäusern Weilheim/Schongau und Fürstenfeldbruck. „Vom Tisch ist allerdings eine gesellschaftsrechtliche Fusion mit diesen beiden Kliniken", erklärte Eichinger. Dies habe der Verwaltungsrat des Klinikums in seiner letzten Sitzung so entschieden. „Ziel des Klinikums Landsberg ist es vielmehr, durch die Vernetzung mit den besten Leistungsanbietern eine zentrale Rolle in der Versorgungslandschaft einzunehmen."

 


 

 

Pressekontakt:

Klinikum Landsberg
Gisela Stadler
Presse, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Bgm.-Dr.-Hartmann-Str. 50
86899 Landsberg am Lech
Tel.: 08191 333-1502
Fax: 08191 333-1971502
gisela.stadler@klinikum-landsberg.de

 


 

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