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15.05.2018

Verschleiß an Schulter und Ellenbogen

Am Donnerstag, den 7. Juni 2018, findet um 19 Uhr im Klinikum Landsberg in unserem Vortragsraum im Untergeschoss folgender Fachvortrag statt, zu dem wir alle Interessenten herzlich einladen.

Referent: Dr. med. Urs M. Abker, Chefarzt Chirurgie, Schwerpunkt Unfallchirurgie und Orthopädie, Schulter- und Ellenbogenchirurg DVSE

Schmerzende Muskeln und Gelenke – wer kennt das nicht? Einerseits gibt das komplexe Zusammenspiel von Bändern, Kapsel, Muskeln und Sehnen der Schulter wie auch dem Ellenbogen eine einzigartige Beweglichkeit. Andererseits sind beide Gelenke anfällig für Verletzungen und degenerative Erkrankungen.

Vielfältige Ursachen: Unfälle, Entzündungen oder „Kalkablagerungen"
Die Ursachen für diese Beschwerden können vielfältig sein. Neben unfallbedingten Ursachen entstehen oft schon in jungen Jahren Entzündungen durch Fehl- und Überbelastungen oder „Kalkablagerungen". In der Folge kommt es dann zum Sehnenverschleiß durch knöcherne Anbauten (Engen). Wenn die betroffenen Gelenke nicht behandelt werden, wird der zunehmende Verschleiß (Arthrose) für viele, gerade für ältere Menschen, zu einer erheblichen Belastung.

Arthrose ist inzwischen zur Volkskrankheit geworden. Jede zweite Frau und ein Drittel aller Männer über 60 Jahre sind von vorzeitigem Gelenkverschleiß betroffen. Über Ursache und Verlauf der Erkrankung ist bisher wenig bekannt.

Gelenkverschleiß: Mehr und mehr nehmen Mobilität und damit die Lebensqualität ab
Wer unter Arthrose leidet, klagt öfter über Schmerzen, auch nachts. Wenn der Verschleiß fortschreitet, verursacht er oft starke Schmerzen und schränkt die Bewegungsfreiheit ein. Hinzu kommen Fehlstellungen und ein Funktionsverlust der Gelenke. Mehrere Faktoren führen zu einer mitunter sehr schmerzhaften Bewegungseinschränkung der betroffenen Gelenke:
• der meist durch chronische Überbelastung abgeriebene Gelenkknorpel,
• eine beeinträchtigte Muskelfunktion und
• fortschreitende Sehnenschäden.

Mehr und mehr schränkt das die Mobilität und damit die Lebensqualität des Betroffenen ein. Häufig sind immer wiederkehrende letztlich chronische Schmerzen die Folge. In vielen Fällen müsste es erst gar nicht so weit kommen. Um die schmerzfreie Beweglichkeit und Funktion der Gelenke wieder herzustellen, gibt es ein breites Angebot an konservativen und operativen Verfahren.

Bewegung: Wer sich bewegt, „schmiert" sozusagen seine Gelenke
Darüber hinaus kann Bewegungsmangel Arthrose begünstigen und den Gelenken schaden. Gelenkknorpel wird spröde und baut sich ab, wenn er nicht durch regelmäßige Bewegung Nährstoffe erhält. Denn der Gelenkknorpel wird nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern passiv durch die Gelenkflüssigkeit. Damit das gut funktioniert, sind regelmäßige Belastungen und Entlastungen nötig. Diese „Pumpbewegungen" arbeiten die Nährstoffe in den Knorpel ein. Wer sich bewegt, „schmiert" sozusagen seine Gelenke.

Daher ist es wichtig, sich jeden Tag ausreichend zu bewegen. Auch wenn es bereits zu Arthrosen gekommen ist, kann Bewegung helfen, ein Fortschreiten des Verschleißes zu verlangsamen. Dazu eignen sich beispielsweise Fahrradfahren oder Nordic Walking.

Klinikum Landsberg: Breites Angebot an konservativen und operativen Verfahren
Das Klinikum Landsberg hat sich auf die Schulter- und Ellenbogenchirurgie spezialisiert. Die Experten setzen sowohl konservative Behandlungen ein als auch arthroskopische und offene Operationen. Betroffenen, die unter einer fortgeschrittenen Arthrose leiden, setzen sie auch künstliche Gelenke ein, sogenannte Endoprothesen. Folgende Beschwerden behandeln die Landsberger Spezialisten:

Schulterbeschwerden
• Impingement (schmerzhafte Bewegungseinschränkung)
• Kalkschulter
• Rotatorenmanschettenrisse
• Bizepssehnenrefixierung/-versatz
• Instabilitäten
• Schultersteife
• Frakturen (Brüche)
• Schultereckgelenksverletzungen/-arthrose
• Endoprothetik (Gelenkersatz) bei Arthrose/nach Unfällen

Ellenbogenbeschwerden
• Ellenbogenarthrose
• Bizeps-Sehnenrisse
• Instabilitäten, akut/chronisch
• Freie Gelenkkörper
• Tennis- und Golferellenbogen
• Gelenksteife
• Frakturen (Brüche)
• Gelenkersatz nach Unfällen


 

 

Autor: Dr. med. Urs M. Abker
Chefarzt der Chirurgischen Abteilung
Schwerpunkt Unfallchirurgie und Orthopädie


 

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