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12.04.2019

Lungenentzündung: Wenn der Husten gefährlich wird

Meist ist eine bakterielle Infektion die Ursache einer Lungenentzündung. Wird sie richtig behandelt, heilt sie in den meisten Fällen nach zwei bis drei Wochen wieder aus.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 500.000 Menschen an einer Lungenentzündung (Pneumonie). Etwa jeder zweite Betroffene wird im Krankenhaus behandelt. 20.000 Erkrankte sterben gar an einer Lungenentzündung. Damit ist die Lungenentzündung eine der zehn häufigsten Todesursachen in Deutschland.

Meist gelangen Erreger beim Einatmen in die Lunge
In der Regel sind Bakterien, oft sogenannte Pneumokokken, für eine Lungenentzündung verantwortlich. Selten lösen allein Viren eine Lungenentzündung aus. Beim Einatmen gelangen die Erreger mit kleinsten Speichel- oder Wassertröpfchen bis in die Lunge (Tröpfcheninfektion). Mitunter erkranken Menschen auch an einer Lungenentzündung, wenn sie sich verschluckt haben und dabei Keime aus Mund- und Rachenraum, Essensreste oder auch Mageninhalt in die Atemwege gekommen sind. Eher selten breitet sich eine bakterielle Entzündung von einer anderen Stelle über das Blut auf die Lunge aus. Eher selten kommt es vor, dass eine Lungenentzündung durch Strahlung, eingeatmete Giftstoffe, allergische Reaktionen oder Durchblutungsstörungen der Lunge verursacht wird.

Die typischen Beschwerden einer Lungenentzündung sind:

- Hohes Fieber und Schüttelfrost

- Husten mit Auswurf

- Atemnot und schnelle Atmung

- schneller Puls

- Schwäche und starkes Krankheitsgefühl

Doch nicht immer leiden alle Erkrankten unter all diesen Beschwerden gleichzeitig. Vor allem Kinder und ältere Menschen können manchmal auch ohne diese typischen Anzeichen eine Lungenentzündung entwickeln oder auch untypische Beschwerden haben, zum Beispiel Durchfall, Bauchschmerzen oder Bewusstseinsstörungen.

Behandlung: Oft kommen Antibiotika zum Einsatz
Oft diagnostizieren Ärzte eine Lungenentzündung schon anhand der typischen Beschwerden. Zudem hören sie bei der körperlichen Untersuchung die Lunge mit dem Stethoskop gründlich ab und messen Puls und Blutdruck. Blut wird abgenommen, um die Entzündungswerte zu messen. Meist veranlassen sie zusätzlich eine Röntgenaufnahme, auf der sie zum Beispiel erkennen, wo und in welchem Umfang das Lungengewebe entzündet ist. Manchmal ist auch eine Computertomografie nötig.

Meist behandeln Ärzte eine Lungenentzündung mit Antibiotika, da in der Regel Bakterien für die Infektion verantwortlich sind. Welches Antibiotikum sie einsetzen, hängt von der Art der Bakterien ab. Die Therapie dauert etwa fünf bis sieben Tage. Je nach der Schwere der Erkrankung und dem Risiko für Komplikationen ist manchmal eine Behandlung im Krankenhaus nötig.

Klinikum Landsberg: Therapie aller internistischen Erkrankungen
Die Fachärzte der Abteilung für Innere Medizin am Klinikum Landsberg behandeln das gesamte Spektrum internistischer Krankheitsbilder. Die breite Spezialisierung und der große Erfahrungsschatz der Spezialisten gewährleisten die kompetente Diagnostik und Therapie aller internistischer Krankheitsbilder, so auch der Lungenentzündung. Mehr als 20 Ärzte der Inneren Medizin sorgen für eine qualifizierte Behandlung zu jeder Tages- und Nachtzeit. Fortschrittliche Medizintechnik und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sind weitere Garanten für die hohe Qualität der Patientenversorgung der gesamten Region.

 


 

Ansprechpartner: Dr. med. Ingo Mecklenburg, MBA, Chefarzt der Inneren Medizin, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Zusatzbezeichnungen: spezielle internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Gesundheitsökonom (ebs), Ernährungsmedizin

 


 

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