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16.09.2019

Das sind unsere frisch gebackenen Pflegefachkräfte

Exakt 660 Tage dauerte ihre Ausbildung. Jetzt haben sie das staatliche Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege in der Tasche. 15 Schülerinnen und drei Schüler des 49. Kurses der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Landsberg feierten ihren erfolgreichen Abschluss im Festsaal des historischen Rathauses Landsberg.

„Ich bin sehr stolz auf euch", sagte Schulleiter Reinhold Pschera zu seinen Schützlingen, die ab sofort im Berufsleben durchstarten können – die meisten tun das übrigens direkt am Klinikum Landsberg. Denn jeder, der bleiben möchte, wird auch übernommen, so Pflegedirektor Andreas Winklhofer, der den frischgebackenen Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen herzlich gratulierte, ebenso wie Landrat Thomas Eichinger und Michaela Zylka (Stellvertretende Pflegedirektorin Klinikum Fürstenfeldbruck).

Andreas Winklhofer bedankte sich ebenso wie Landrat Thomas Eichinger dafür, dass die jungen Leute diesen Beruf ergreifen, der zwar ein Mangelberuf sei, den die Gesellschaft aber dringend benötige. Der Pflegedirektor betonte zudem, dass er sich wünsche, dass die Absolventen im Alltag stets positiv über ihre Ausbildungszeit berichten. So könnten sie ein großes Stück dazu beitragen, dass der Pflegenachwuchs auch in Zukunft gesichert ist.

Reinhold Pschera blickte voller guter Erinnerungen auf besagte 660 Ausbildungstage mit den Schülern des Kurses 49 zurück. Und er hatte weitere Zahlen parat: „An 270 Tagen hattet Ihr Unterricht und verbrachtet somit 2160 Stunden in der Klassengemeinschaft, um euch das umfangreiche Wissen für den Beruf anzueignen." Nicht jede Minute im theoretischen Unterricht sei gleich spannend gewesen.

390 Tage in der Praxis

Aber da gab es ja auch noch die 390 Tage in der Praxis – auf den ganzen Kurs gerechnet kam man auf über 3,6 Millionen Pflegeminuten in drei Jahren, so Pschera. „Wenn man das Erfüllen von grundlegenden Bedürfnissen bei einem Patienten 60 Minuten pro Tag zugrunde legt, haben die Schülerinnen und Schüler in ihrer dreijährigen Ausbildung 45.045 Patienten im Klinikum Landsberg und 15.015 Patienten im Klinikum Fürstenfeldbruck über jeweils 60 Minuten in der Pflege betreut." Zeit genug also, um alles für den zukünftigen Beruf zu erlernen.

Neben Unterricht und Arbeit gab es laut Pschera aber auch viele schöne Ausflüge, Veranstaltungen und Seminare. „Der Kurs 49 schaffte es sogar, in die JVA Landsberg einzufahren – und am gleichen Tag wieder entlassen zu werden. Das gelingt den Wenigsten." Auch besuchte man zusammen die BGU in Murnau - und alle waren fasziniert, was die Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Medizin alles für schwerstkranke Menschen leisten können.

Reinhold Pschera, der „Capitano" des Kurses 49, wünschte seiner „prima Crew" viel Kraft, Zuversicht und Glück für die Zukunft. Die ehemaligen Schüler müssten sich jetzt in der „freien Wildbahn des Lebens und der Pflege" beweisen. Der Leiter der Berufsfachschule dankte allen, die sich um die Schülerinnen und Schüler während der Ausbildung gekümmert haben, die den 18 neuen Pflegefachkräften eine ausgezeichnete fachliche und menschliche Unterstützung mitgegeben haben.

Und das sind die 18 frischgebackenen Pflegefachkräfte:

Johanna Baier, Pia Degle, Kai Denzel, Nadine Drohmann, Maria Elskamp, Alina Gregor, Anika Grommes, Nele Haberstumpf, Sarah Hintze, Vanessa Hofer, Lea Kößler, Sophie Müller, Vanessa Pimentel, Luca Santalucia, Anna-Lena Tremmel, Denise Walch, Sebastian Wilk und Natascha Würflingsdobler.

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