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29.10.2019

Schmerz in Schulter und Ellenbogen

Am Donnerstag, 7. November, findet um 19 Uhr im Klinikum Landsberg in unserem Vortragsraum im Untergeschoss folgender Fachvortrag statt, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen. Es geht um das Thema "Schmerz in Schulter und Ellenbogen: Was steckt dahinter?"

Referentin ist Dr. med. Susanne Lochner, Oberärztin, Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie, manuelle Medizin, Notfallmedizin, Höhenmedizin, Sportmedizin.

Das komplexe Zusammenspiel von Bändern, Kapsel, Muskeln und Sehnen gibt dem Schulter- wie auch dem Ellenbogengelenk eine einzigartige Beweglichkeit. Andererseits sind die beiden Gelenke anfällig für Verletzungen und degenerative Erkrankungen.

Schultergelenk: das beweglichste Gelenk des ganzen Körpers

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des ganzen Körpers. Schulterschmerzen entstehen oft als Folge von Verschleiß, Entzündungen oder Verletzungen. Häufig bekommen Überkopfarbeiter wie Maler oder auch Überkopfsportler wie Volleyballspieler Probleme mit der Schulter. Doch auch Menschen, die zum Beispiel in ihrem Arbeitsalltag wiederholte Überkopfbewegungen ausüben, plagen häufig Schulterschmerzen.

Das Ellenbogengelenk ist ein Gelenk, bei dem sich der Oberarm gegen die Elle und Speiche bewegt. Das macht das Beugen des Unterarmes gegen den Oberarm möglich und sogenannte Umwendbewegungen des Unterarmes, die nötig sind, um die Hand zu bewegen. Hinter Schmerzen am Ellenbogen steckt oft ein Tennisarm. Wer darunter leidet, hat Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. Dort setzen die Muskeln an, die das Handgelenk strecken. Belastende Bewegungen der Hand und des Arms können die Sehnen der Muskeln überstrapazieren und so die typischen Beschwerden verursachen.

Oft entstehen schon in jungen Jahren Entzündungen

Die Ursachen für Verletzungen und degenerative Erkrankungen können vielfältig sein. Häufig entstehen schon in jungen Jahren Entzündungen durch Fehl- und Überbelastungen oder „Kalkablagerungen". In der Folge kommt es dann zum Sehnenverschleiß durch knöcherne Anbauten (Engen).

Wenn die betroffenen Gelenke nicht behandelt werden, wird der zunehmende Verschleiß (Arthrose) für viele, gerade für ältere Menschen, zu einer erheblichen Belastung. Wer unter Arthrose leidet, klagt öfter über Schmerzen, auch nachts, wenn der Verschleiß fortschreitet. Das Gelenk kann sich entzünden, die Beschwerden können dessen Beweglichkeit stark einschränken. Hinzu kommen Fehlstellungen und ein Funktionsverlust der Gelenke. Die Arthrose schränkt letztlich die Mobilität und damit die Lebensqualität des Betroffenen mehr und mehr ein.

Klinikum Landsberg: Spezialisiert auf Schulter- und Ellenbogenchirurgie

In vielen Fällen müsste es erst gar nicht so weit kommen. Um die schmerzfreie Beweglichkeit und Funktion der Gelenke wieder herzustellen, gibt es ein breites Angebot an konservativen und operativen Verfahren.

Schulter und Ellenbogen galten lange Zeit zwar als zu kompliziert, um sie erfolgreich operativ behandeln zu können. Doch das hat sich inzwischen geändert. Auch das Klinikum Landsberg hat sich auf die Schulter- und Ellenbogenchirurgie spezialisiert. Die Experten setzen sowohl konservative Behandlungen ein als auch arthroskopische und offene Operationen. Und wer unter einer fortgeschrittenen Arthrose leidet, dem setzen Spezialisten auch künstliche Gelenke ein, sogenannte Endoprothesen.

Die Experten des Fachbereichs Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Landsberg behandeln Menschen mit folgenden Beschwerden:

Schulterbeschwerden:

Impingement (schmerzhafte Bewegungseinschränkung)KalkschulterRotatorenmanschettenrisseBizepssehnenrefixierung/-versatzInstabilitätenSchultersteifeFrakturen (Brüche)Schultereckgelenksverletzungen/-arthroseEndoprothetik (Gelenkersatz) bei Arthrose/nach Unfällen

Ellenbogenbeschwerden:

EllenbogenarthroseBizeps-SehnenrisseInstabilitäten, akut/chronischFreie GelenkkörperTennis- und GolferellenbogenGelenksteifeFrakturen (Brüche)Gelenkersatz nach Unfällen

Vielfältige Optionen: Von konservativer Therapie bis zur Operation

Nachdem die Experten die Betroffenen eingehend beraten haben, entscheiden sie gemeinsam mit ihnen, welche der vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten für sie die richtige ist. Oft reicht eine konservative Therapie, mitunter profitieren sie von einer Operation am meisten. Natürlich bietet das Klinikum den Betroffenen eine intensive und standardisierte Nachbehandlung an. In der Spezialsprechstunde stehen die Experten Betroffenen auch gern für eine Zweitmeinung zur Verfügung.

 


 

Ansprechpartnerin: Dr. med. Susanne Lochner, Oberärztin, Fachärztin für Unfallchirurgie, Orthopädie, spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Notfallmedizin, Höhenmedizin und manuelle Medizin.


 

 

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